Unsere Geschichte

Ein kleiner Rückblick mit Bildern

Die erste, provisorische Buchhandlung entstand in Lübeck, im Jahr 1952, in der Nähe der Trave, Große Altefähre, in der Wohnung von Ida Lipinski (auf dem Foto ganz rechts, in der Mitte: Idas Tochter Ruth, links: die Österreicherin Maria Ladenstein, Mitarbeiterin von 1952 bis 1964 in Lübeck und Hamburg)

Ein in der Stadt stationierter englischer Militärgeistlicher hatte das Anliegen, die Menschen in Lübeck mit christlicher Literatur zu versorgen.Unterstützung fand er durch die junge englische Missionsgesellschaft CLC (Christian Literature Crusade). In der direkten Nachkriegszeit war nichts einfach in Deutschland, aber es wurde ein Weg gefunden, um die Bücher ins Land zu bringen. Deutschsprachige Titel wurden aus der Schweiz nach Großbritannien importiert, von dort bezahlt und über die “Bildungs-und Schulüberwachung” nach Lübeck weitergeleitet. Durch guten Kontakt zur Lübecker Baptistengemeinde bekam der Militärgeistliche mit seiner Familie eine Wohnung bei einem Gemeindemitglied: Ida Lipinski, deren Mann in Rußland vermisst war. Schnell wurde diese Drei-Zimmer-Wohnung zum Gebetsplatz und internationalen Treffpukt und kurz danach auch noch zur Buchhandlung.

Der Buchverkauf begann in einer gemieteten Ecke in der noch heute bestehenden Buchhandlung Weiland in der Königsstrasse, Lübeck. Dort konnte Ida Lipinski auf einem kleinen Tisch christliche Literatur anbieten. Als nach der Währungsreform die Miete dafür unerschwinglich wurde verkaufte sie die Bücher für längere Zeit von ihrer Wohnung aus. Bis 1961 führte sie diesen Lübecker “Laden”, danach wurde diese Arbeit von einer englische Mitarbeiterin übernommen. 1965 wurde die Lübecker Buchhandlung dann an einen christlichen Lübecker Verein abgegeben.

Unser eigener Verein wurde offiziell am 1. November 1949 gegründet. Mit der Vereinsbezeichnung Christlicher Bücher-Kreuzzug e.V. hielt man sich ursprünglich an eine direkte Übersetzung des englischen Namens Christian Literature Crusade. Phil Booth aus England war bei der Vereinsgründung dabei und als seine Mitarbeiterin die Berlinerin Ilse Fuhrmeister. Auf verschlungenen Wegen war sie in England gelandet, hatte die Literaturarbeit kennengelernt, und war dann gerne zurück nach Deutschland gezogen. 1950 wurde das Team durch den Engländer Bob Shaffer erweitert, der nicht lange danach Ilse Fuhrmeister heiratete. Dem jungen Ehepaar war es ein Herzensanliegen, das Evangelium in Form von guten Büchern und vor allem der Bibel weiterzutragen. Ihre Bücherreisen führten sie quer durch Deutschland, bis nach Österreich.

Unsere erste Buchhandlung in Hamburg lag in der Nopitschstraße, die es heute nicht mehr gibt. Das war rechts von der Holstenstraße, Richtung Nobistor in Höhe des Bunkers. Die Wand zierte ein weithin sichtbares Plakat: “Bücher, die Licht bringen Christlicher Bücher Kreuzzug e.V.”  Die Mitarbeiter der ersten Stunde waren Ilse und Bob Shaffer und Helmut Großpietsch.

 

Umzug in die Holstenstraße 198
Viele helfende Hände waren beteiligt um der Buchhandlung mehr Platz zu verschaffen. Im Februar 1955 wurden die umgebauten Räume einer ehemaligen Schlachterei mit Büchern gefüllt! Im Bild von links: Bob Shaffer, Leiter der Buchhandlung, mit seiner Tochter Elisabeth / Ilse Shaffer / Ilse Maria Ladenstein aus Österreich / Ida Lipinski / dahinter Waltraut und Helmut Großpietsch.

 

1955 – Einweihungsfeier für die neuen Räume. Von links: ? / Frau Klumbies (treue Kundin) / Helmut Großpietsch / Ilse Maria Ladenstein / Ida Lipinski / Waltraut Großpietsch / Pastor Wieske (Baptistengemeinde Eimsbüttel -sitzend) / die Hausbesitzerin Frau Ganschow / der Probst der Altonaer Landeskirche / Ilse und Bob Shaffer / Pastor Scheunemann aus Lübeck.

 

Das Team erhielt Verstärkung aus Groß-Britannien: Doreen Bennett (2. von links)
Die erste Schaufenster-Gestaltung im neuen Laden 1955.

 

 

 

 

 

 

 

1966 – ein neuer Schriftzug über der Buchhandlung in der Holstenstraße 198


 

Blick aus der Buchhandlung Richtung Holstenplatz und eine typische Schaufenstergestaltung aus den 70ern.


 

Das Ehepaar Großpietsch bei der Arbeit. Die Auswahl auf dem christlichen Buchmarkt nimmt zu, die Regale sind gut gefüllt.

 

Auf der Suche nach größeren Räumlichkeiten – das neue Projekt Holstenstraße 115, im neuen Gebäude der Hamburger Sparkasse

 

 

 

 

 

Festliche Einweihung des schönen, neuen Ladens 1977, mit Gästen aus den Hamburger Gemeinden und dem Freundeskreis des Vereins. Ein gewagtes Unternehmen, diesen, für damalige Verhältnisse großen, Laden anzumieten!

 

 

Brandstiftung 1989
Ein verheerender Schwelbrand, den unzufriedene Einbrecher gelegt hatten, kostete die Mitarbeiter viel Kraft und Arbeit. Der gesamte Buchbestand musste erneuert werden- Sehr ermutigend war in dieser Ausnahme-Situation die vielfältige Unterstützung und der Zuspruch von Kirchengemeinden und Kunden.

 

 

 

1989 nach der Renovierung der Neustart unter dem Zeichen des Regenbogens!

 

 

 

 

 

Von 1954 bis 1990 war Helmut Großpietsch Geschäftsführer der Buchhandlung. Er und seine Frau Waltraut haben diese Arbeit mit unermüdlichem Einsatz aufgebaut und üner mehr als 40 Jahre mitgetragen.

 

 

 

 

 

Erneuerung 1998 - die Welt ist in Veränderung und das Outfit und Innenleben der Buchhandlung auch.

Zum Team gehörten: (von links) Valentin Schweigler (der neue Geschäftsführer) / Klaus Weber / Ute Hensel / Martina Sturm.

 

 

 

 

 

 

 

Unter www.evbuho.de ging die Buchhandlung im Frühling 2006 ins Internet. Kurz darauf wurde auch das Ladengeschäft umgestaltet, erhielt neue Farben, frisches Design und ein klares Logo – unter der kreativen Federführung der Hamburger Grafikerin Eva Jung.

 

Im Januar 2012 haben wir unsere Homepage erneuert. In den vergangenen sechs Jahren gab es weitere faszinierende Veränderungen und Erleichterungen im Internet. Nun haben wir unsere Homepage und den Online-Shop umgestaltet, verbessert, vereinfacht und wünschen viel Spaß beim stöbern, lesen und entdecken!

 

 

 

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