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Neues aus der Holstenstraße
Wäscht den Staub von der Seele
Selten bewerben wir ein Buch, noch bevor es erschienen ist. Bei diesem hier tun wir es aus Überzeugung.
Nachdem wir es auf Englisch gelesen haben, erwarten wir ungeduldig die deutsche Ausgabe, die für Mitte Juni 2009 angekündigt ist.
"Ein Wochenende mit Gott" verblüfft durch seine Wirkung. Es berührt tiefe Schichten und kümmert sich um unsere vergrabene Fragen und Ängste. Revolutionierend auf eine sanfte, heilsame Art.
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Ein Buch mit so viel Tiefgang kann man nur schreiben, wenn man selbst durch große Not hindurchgehen musste. W.P.Young hat von Kind an Verletzungen und Verluste erlebt und lange mit sich getragen.
Hier geht es nicht um theoretische Gedankengänge über das Leid der Welt und den fernen Gott. Ganz nah am Leben und den wirklichen Traurigkeiten entlang entfaltet sich diese mutmachende Geschichte.
Trotzdem bleibt Young nicht auf einer emotionalen Ebene, sondern spricht mit seinen scharfen, klaren Gedankengängen Herz und Kopf an.
Kritiker werfen ihm Manches vor: das falsche Gottesbild, zu wenig Bezug zur Bibel, respektloser Umgang mit der Dreieinigkeit, das Infragestellen kirchengeschichtlicher Traditionen und Überlieferungen - um nur einige der Streitpunkte zu nennen.
Allerdings kann man sich dann die Frage stellen: haben die Kritiker das Buch tatsächlich Seite für Seite gelesen? Fast alle Vorwürfe würden dann nämlich haltlos zusammenbrechen.
Ja, es ist gewagt, Gott als afroamerikanische Frau auftreten zu lassen, die sich Lieder summend geschäftig in der Küche betätigt. Bei heißem Kaffee und leckersten Muffins plaudert "sie " mit dem verzweifelten Mack über die bewegendsten Themen.
Dabei wird klar: Gott ist Vater und Mutter. Er hat aus sich heraus, nach seinem Ebenbild, Mann und Frau geschaffen. Warum lässt er sich dann meist als männlich darstellen?
Weil der Welt seit dem großen Fall der Schöpfung beides mangelt: Mütterlichkeit und Väterlichkeit. Aber ein klein wenig mehr fehlt die rechte Väterlichkeit. Deshalb tritt er als Vater auf. Erst als Mack etwas später seinem leiblichen Vater vergeben kann erscheint Gott auch vor ihm als Mann.
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Ein säkularer Verlag hat die Rechte für die Übersetzung erworben. Dadurch wird das Buch breit gefächert und weiträumig angeboten, was unbedingt gut ist.
Allerdings wird im Anhang Werbung gemacht, für weitere Titel aus diesem Verlag, die man als Christ nun nicht unbedingt weiterempfehlen möchte.
Deshalb freuen wir uns, dass Gerth-Medien eine Auflage herausbringt, in der nur hilfreiche, weiterführende Literaturtipps auftauchen.
Diese Version ist es, die wir versenden. Inhalt, Cover und Preis sind identisch mit der offiziellen Ausgabe.
Denn dieses Buch will man unbedingt sofort auch an andere Leute weitergeben >>>
geschrieben am 23.05.2009 um 12:24 Uhr.
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